Wassertemperaturen

Nährstoffe in Fliessgewässern

Die Belastung von Flüssen und Bächen durch Nährstoffe ist in der Schweiz stark zurückgegangen. Punktuelle Zielwertüberschreitungen im Landwirtschafts- und Siedlungsgebiet werden nach wie vor beobachtet, die Zielvorgaben des internationalen Gewässerschutzes am Rhein wurden für Nitrat noch nicht erreicht.

Problematisch ist die Situation in kleineren Bächen, in denen gereinigtes Abwasser bei der Einleitung nur wenig verdünnt wird. Foto: Pexels

Die Wasserqualität der Oberflächengewässer hat sich seit den 1970er-Jahren in Bezug auf Nährstoffe stark verbessert, die Belastungen sind substanziell zurückgegangen. Doch bei etwa 10% der Messstellen der Nationalen Beobachtung Oberflächenqualität (NAWA) werden die Zielvorgaben nicht erfüllt. Grund ist der grosse anthropogene Nutzungsdruck vor allem im Landwirtschaft- und Siedlungsgebiet. Wegen den Überdüngungserscheinungen der 1980er-Jahre wurde auch im internationalen Kontext (OSPAR) eine Strategie zur Nitrat- und Phosphorreduktion entwickelt. Im Gegensatz zum Phosphor ist das Reduktionsziel für Nitrat noch nicht erreicht worden. [weiter]

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